Weihnachtsquiz für Senioren mit Lösungen

Wann die Barbarazweige ins Wasser kommen, was bei Hoppenstedts am Baum hängt und woher die Elisenlebkuchen stammen. Zwanzig Fragen für die Adventszeit.

  • 20 Fragen
  • 5 Fragen zu Weihnachtsliedern
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Alle 20 Weihnachtsfragen mit Lösungen

  1. Auf welchen Tag fällt der Nikolaustag?

    • A)1. Dezember
    • B)6. Dezember
    • C)13. Dezember
    • D)24. Dezember

    Richtig: B) 6. DezemberAm Vorabend stellen Kinder Schuhe, Stiefel oder Teller vor die Tür, damit der Nikolaus sie mit Nüssen, Mandarinen und Schokolade füllt.

  2. Wie viele Kerzen hat ein üblicher Adventskranz?

    • A)Drei
    • B)Fünf
    • C)Vier
    • D)Sieben

    Richtig: C) VierJede der vier Kerzen steht für einen Adventssonntag.

  3. Wie geht das Adventslied weiter: „Leise rieselt der …“?

    • A)Schnee
    • B)Regen
    • C)Sand
    • D)Tau

    Richtig: A) SchneeDen Text schrieb Pfarrer Eduard Ebel, er erschien 1895 unter dem Titel „Weihnachtsgruß“.

  4. Welche zwei Tiere stehen traditionell bei der Weihnachtskrippe?

    • A)Pferd und Hund
    • B)Ziege und Huhn
    • C)Katze und Maus
    • D)Ochs und Esel

    Richtig: D) Ochs und EselSeit frühchristlicher Zeit gehören die beiden fest zu den Bildern der Weihnachtsgeschichte.

  5. Der Weihnachtsstern, die rote Topfpflanze, wächst von Natur aus in Mexiko und Mittelamerika.

    Wahr oder falsch?

    WahrDie Pflanze gehört zu den Wolfsmilchgewächsen und heißt auch Christstern oder Poinsettie.

  6. Wie heißen die Heiligen Drei Könige nach der Überlieferung?

    • A)Caspar, Michael und Benedikt
    • B)Caspar, Melchior und Balthasar
    • C)Konrad, Melchior und Bernhard
    • D)Christian, Martin und Balthasar

    Richtig: B) Caspar, Melchior und BalthasarIhr Festtag ist der 6. Januar, das Fest der Erscheinung des Herrn.

  7. Wer ließ Opa Hoppenstedt klagen: „Früher war mehr Lametta!“?

    • A)Heinz Erhardt
    • B)Otto Waalkes
    • C)Didi Hallervorden
    • D)Loriot

    Richtig: D) LoriotDer Weihnachtssketch stammt aus Loriots Fernsehsendung „Loriot VI“ von 1978.

  8. Im Lied „O Tannenbaum“ heißt es: „Wie treu sind deine Blätter!“

    Wahr oder falsch?

    WahrDer heutige Text geht auf August Zarnack und den Lehrer Ernst Anschütz zurück, die Melodie ist eine Volksweise.

  9. An welchem Tag schneidet man nach altem Brauch die Barbarazweige?

    • A)Am 11. November
    • B)Am 1. Dezember
    • C)Am 4. Dezember
    • D)Am 21. Dezember

    Richtig: C) Am 4. DezemberIn der warmen Stube sollen die Zweige bis Heiligabend aufblühen.

  10. In welcher Stadt findet der Striezelmarkt statt?

    • A)Leipzig
    • B)Erfurt
    • C)Nürnberg
    • D)Dresden

    Richtig: D) DresdenDer Name kommt vom Striezel, einem alten Wort für den Dresdner Stollen.

  11. „Stille Nacht, heilige Nacht“ erklang zum ersten Mal im Wiener Stephansdom.

    Wahr oder falsch?

    FalschDie Uraufführung war 1818 in der Kirche St. Nikola in Oberndorf bei Salzburg, Joseph Mohr spielte dazu Gitarre.

  12. Was bringt eine traditionelle Weihnachtspyramide zum Drehen?

    • A)Ein aufgezogenes Uhrwerk
    • B)Die aufsteigende Wärme der Kerzen
    • C)Eine kleine Handkurbel
    • D)Der Luftzug vom Fenster

    Richtig: B) Die aufsteigende Wärme der KerzenDie Wärme treibt oben ein Flügelrad an, das die Teller mit den Figuren mitdreht.

  13. Räuchermännchen stammen ursprünglich aus dem Schwarzwald.

    Wahr oder falsch?

    FalschSie gehören zur Volkskunst des Erzgebirges, um 1850 begann man bei Seiffen, Räuchermänner aus Holz zu fertigen.

  14. Wer komponierte die Melodie von „Stille Nacht, heilige Nacht“?

    • A)Franz Xaver Gruber
    • B)Wolfgang Amadeus Mozart
    • C)Joseph Haydn
    • D)Franz Schubert

    Richtig: A) Franz Xaver GruberDen Text hatte Joseph Mohr schon 1816 als Gedicht geschrieben.

  15. In welchem Thüringer Ort begann die Massenfertigung gläserner Christbaumkugeln?

    • A)Lauscha
    • B)Seiffen
    • C)Meißen
    • D)Oberammergau

    Richtig: A) LauschaMöglich machte das eine Gasanstalt von 1867, denn nur eine sehr heiße Flamme reichte für große, dünnwandige Kugeln.

  16. In der Weihnachtsgeschichte des Lukasevangeliums werden Ochs und Esel ausdrücklich genannt.

    Wahr oder falsch?

    FalschLukas erwähnt nur die Futterkrippe. Erst eine spätere Schrift verbindet die Geburt mit einem Wort des Propheten Jesaja über Ochs und Esel.

  17. Von welchem Komponisten stammt die Melodie von „Tochter Zion, freue dich“?

    • A)Johann Sebastian Bach
    • B)Ludwig van Beethoven
    • C)Georg Friedrich Händel
    • D)Felix Mendelssohn Bartholdy

    Richtig: C) Georg Friedrich HändelSie stammt aus seinen Oratorien „Joshua“ und „Judas Maccabaeus“, den deutschen Text dichtete Friedrich Heinrich Ranke.

  18. Wer erdachte 1839 im Hamburger Rauhen Haus den ersten Adventskranz?

    • A)Martin Luther
    • B)Matthias Claudius
    • C)Johann Hinrich Wichern
    • D)Friedrich Fröbel

    Richtig: C) Johann Hinrich WichernSein Kranz war ein Wagenrad mit 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen.

  19. Wie heißen Nürnberger Lebkuchen der höchsten Güteklasse?

    • A)Elisenlebkuchen
    • B)Honigkuchen
    • C)Printen
    • D)Pfeffernüsse

    Richtig: A) ElisenlebkuchenSie müssen mindestens 25 Prozent Mandeln oder Nüsse enthalten und dürfen höchstens 10 Prozent Mehl haben.

  20. Martin Luther warb dafür, dass Kinder ihre Geschenke vom „Heiligen Christ“ statt am Nikolaustag bekommen.

    Wahr oder falsch?

    WahrHeute bringt das Christkind die Geschenke vor allem in katholischen Gegenden, etwa in Süd- und Westdeutschland.

Fragebogen für die Weihnachtspost

Das Druckblatt zeigt die 20 Fragen, die meisten mit vier Antworten, sechs mit den Feldern Wahr und Falsch. Die Lösungen samt Erklärung stehen auf einer eigenen Seite, von Ochs und Esel bis zu den Elisenlebkuchen.

Als Beilage zur Weihnachtskarte an die Großeltern: den Fragebogen falten und die Lösungsseite in einen kleinen Umschlag stecken, der erst nach dem Raten geöffnet wird.

Ein Adventsnachmittag mit Barbarazweigen

Passt am besten zum Barbaratag am 4. Dezember. Material: Gartenschere, Kirsch- oder Forsythienzweige, eine Vase, der Ausdruck des Quiz.

Zusammen etwa 60 Minuten
  1. 10 Min.Zweige schneiden. Die Zweige frisch anschneiden und ins Wasser stellen. Nach dem Brauch aus Frage 9 sollen sie bis Heiligabend blühen.
  2. 15 Min.Fragen 1 bis 10. Vom Nikolaus bis zum Striezelmarkt. Bei Frage 3 singt die Runde die erste Strophe von „Leise rieselt der Schnee“.
  3. 15 Min.Tee und Lebkuchen. Pause mit Lebkuchen und Spekulatius, sofern nichts gegen Süßes spricht. Dabei erzählt die Runde vom bunten Teller.
  4. 15 Min.Fragen 11 bis 20. Von Oberndorf bis Lauscha. Hat jemand alten Baumschmuck mitgebracht, kommt er bei Frage 15 auf den Tisch.
  5. 5 Min.„Stille Nacht“. Zum Schluss die erste Strophe des Liedes, um das es in Frage 11 und 14 ging.

Ein Wagenrad mit 24 Kerzen

1839hängte Johann Hinrich Wichern im Hamburger Rauhen Haus den ersten Adventskranz auf.

Es war ein Wagenrad mit vier großen weißen Kerzen für die Sonntage und 20 kleinen roten für die übrigen Tage. Wichern wollte den Kindern im Rauhen Haus die Zeit bis Weihnachten verkürzen. Aus Tannengrün wird der Kranz seit etwa 1860 gebunden, in einer katholischen Kirche hing er zum ersten Mal 1925. Eine Frage für die Runde: Wer hat bei Ihnen den Kranz gebunden, und woher kam das Grün?

Bunter Teller und Lametta

  • Wer hat bei Ihnen den Baum geschmückt, und wann durften die Kinder ihn zum ersten Mal sehen?
  • Hing Lametta am Baum? Wurde es nach dem Fest Faden für Faden wieder aufgehoben?
  • Was lag auf Ihrem bunten Teller: Äpfel, Nüsse, Apfelsinen oder Spekulatius?
  • Welches Geschenk aus Ihrer Kindheit haben Sie bis heute nicht vergessen?
  • Was gab es an Heiligabend zu essen: Kartoffelsalat mit Würstchen, Karpfen oder Gans?
  • Welches Plätzchenrezept wurde in Ihrer Familie gehütet, und wer durfte beim Backen helfen?
  • Haben Sie Barbarazweige aufgestellt, und haben sie bis Heiligabend geblüht?
Dr. med. Klaus-Christopher Amelung

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