Frühlingsrätsel für Senioren zum Ausdrucken

Fünf Rätsel, bei denen keine Antworten zur Wahl stehen, dazu 17 Quizfragen zu Schneeglöckchen, Schwalben, Bärlauch, Rhabarber und alten Frühlingsliedern.

  • 22 Rätsel und Quizfragen
  • 5 Rätsel ohne Antwortauswahl
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Alle 22 Frühlingsrätsel mit Lösungen

  1. Welche Blume streckt ihre weißen Glöckchen oft schon im Februar durch den Schnee?

    • A)Rose
    • B)Schneeglöckchen
    • C)Sonnenblume
    • D)Tulpe

    Richtig: B) SchneeglöckchenDas Schneeglöckchen blüht meist von Februar bis März, manchmal schon ab Dezember.

  2. Erst bin ich gelb wie die Sonne, dann weiß und rund wie ein Wattebausch. Ein kräftiges Pusten, und meine Schirmchen fliegen davon. Wer bin ich?

    Der Löwenzahn, die PusteblumeJeder Samen hängt an einem eigenen kleinen Schirm aus feinen Härchen und wird so vom Wind verbreitet.

  3. Wie heißt die gelbe Frühlingsblume, die viele Osterglocke nennen?

    • A)Hyazinthe
    • B)Krokus
    • C)Narzisse
    • D)Tulpe

    Richtig: C) NarzisseBotanisch heißt sie Gelbe Narzisse; sie blüht von März bis April und wächst aus einer Zwiebel.

  4. Im Frühjahr werden die Uhren eine Stunde vorgestellt.

    Wahr oder falsch?

    WahrAm letzten Sonntag im März springt die Uhr von 2 auf 3 Uhr, die Nacht ist also eine Stunde kürzer.

  5. Welche Vögel mauern ihre Nester aus feuchten Lehmklümpchen unter Dachrändern an die Hauswand?

    • A)Schwalben
    • B)Amseln
    • C)Spatzen
    • D)Meisen

    Richtig: A) SchwalbenDie Mehlschwalben kehren im April und Mai aus Afrika zurück und bauen ihr Nest Klümpchen für Klümpchen.

  6. Wenn man jemanden am 1. April mit einem Scherz hereinlegt, sagt man: Man hat ihn …

    • A)in den März gejagt
    • B)in den April geschickt
    • C)in den Mai getragen
    • D)in den Sommer gelockt

    Richtig: B) in den April geschicktDie Redensart „in den April schicken“ ist in Deutschland seit dem 17. Jahrhundert belegt.

  7. Ich bin klein und wachse mitten im Rasen. Mein Herz ist gelb, mein Kranz ist weiß, und abends schließe ich meine Blüte. Wer bin ich?

    Das GänseblümchenNachts und bei Regen schließen sich seine Blütenkörbchen.

  8. Der Kuckuck brütet seine Eier selbst aus.

    Wahr oder falsch?

    FalschDas Kuckucksweibchen legt seine Eier in fremde Nester, etwa von Teichrohrsängern oder Bachstelzen, und die Gasteltern ziehen das Junge groß.

  9. Wie heißen die weichen, silbrig-pelzigen Blütenstände der Weide?

    • A)Häschen
    • B)Glöckchen
    • C)Federchen
    • D)Kätzchen

    Richtig: D) KätzchenBei der Sal-Weide erscheinen die Kätzchen schon vor den Blättern und sind eine wichtige frühe Nahrung für Bienen.

  10. Welches Kraut wächst im Frühling in feuchten Laubwäldern und riecht kräftig nach Knoblauch?

    • A)Schnittlauch
    • B)Bärlauch
    • C)Petersilie
    • D)Dill

    Richtig: B) BärlauchSeine jungen Blätter erntet man von März bis April.

  11. Mein Haus trage ich immer mit mir herum. Nach einem warmen Frühlingsregen krieche ich über die Gartenwege, und am liebsten nasche ich am jungen Salat. Wer bin ich?

    Die SchneckeDie Weinbergschnecke verschließt ihr Haus im Winter mit einem Deckel aus Kalk.

  12. Der Maulwurf hält Winterschlaf.

    Wahr oder falsch?

    FalschDer Maulwurf bleibt den ganzen Winter wach und gräbt dann einfach tiefer in der frostfreien Erde.

  13. Welches Gemüse mit roten Stielen wird im Frühling geerntet und gern als Kompott oder Kuchen gegessen?

    • A)Mangold
    • B)Sellerie
    • C)Lauch
    • D)Rhabarber

    Richtig: D) RhabarberTraditionell endet die Rhabarberernte am Johannistag, dem 24. Juni.

  14. Wie geht das alte Volkslied weiter: „Im Märzen der Bauer die Rösslein …“?

    • A)einspannt
    • B)beschlägt
    • C)verkauft
    • D)anbindet

    Richtig: A) einspanntDas Lied stammt aus Mähren und erschien 1905 erstmals als „Bauernlied“.

  15. Es hat viele Augen und sieht doch nichts. Im Frühling legt man es in die Erde, im Herbst gräbt man viele davon wieder aus. Was ist das?

    Die KartoffelDie „Augen“ sind Knospen, aus denen die neuen Triebe wachsen.

  16. Wer schrieb den Text zu „Alle Vögel sind schon da“?

    • A)Johann Wolfgang von Goethe
    • B)Wilhelm Busch
    • C)Hoffmann von Fallersleben
    • D)Friedrich Schiller

    Richtig: C) Hoffmann von FallerslebenVon ihm stammen auch „Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald“ und „Winter ade“.

  17. Die Forsythie blüht, bevor ihre Blätter austreiben.

    Wahr oder falsch?

    WahrDer Strauch ist nach dem britischen Gärtner William Forsyth benannt.

  18. Im Frühling trage ich ein weißes Blütenkleid. Im Sommer hängen rote Früchte oft zu zweit an meinen Zweigen, und Kinder hängen sie sich gern als Ohrringe an. Wer bin ich?

    Der KirschbaumKirschbäume blühen im April und Mai, Süßkirschen reifen etwa von Juni bis Juli.

  19. Welches Fest fällt in den westlichen Kirchen immer in die Zeit zwischen dem 22. März und dem 25. April?

    • A)Pfingsten
    • B)Ostern
    • C)Himmelfahrt
    • D)Erntedank

    Richtig: B) OsternGefeiert wird Ostern am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling.

  20. Der astronomische Frühlingsanfang ist immer am 21. März.

    Wahr oder falsch?

    FalschDer Termin wandert zwischen dem 19. und 21. März; in unserer Zeit fällt er meist auf den 20. März.

  21. Von wem stammt das Gedicht „Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte“?

    • A)Eduard Mörike
    • B)Heinrich Heine
    • C)Theodor Fontane
    • D)Rainer Maria Rilke

    Richtig: A) Eduard MörikeDas Gedicht heißt „Er ist’s“; Mörike schrieb es 1829.

  22. Um welche Blume gab es im 17. Jahrhundert in Holland einen regelrechten Kaufrausch, bei dem einzelne Zwiebeln ein Vermögen kosteten?

    • A)Narzisse
    • B)Hyazinthe
    • C)Krokus
    • D)Tulpe

    Richtig: D) TulpeDie sogenannte Tulpenmanie erreichte 1637 ihren Höhepunkt und brach dann plötzlich zusammen.

Frühlingsrätsel Satz für Satz raten

Aus den fünf Rätseln, die man selbst erraten muss, wird am Tisch ein kleines Wettspiel:

  1. Die Spielleitung liest nur den ersten Satz vor, etwa: „Mein Haus trage ich immer mit mir herum.“
  2. Wer eine Idee hat, sagt sie laut. Ist sie falsch, kommt der nächste Satz.
  3. Wer schon nach dem ersten Satz richtig liegt, bekommt zwei Punkte, danach gibt es einen.
  4. Bleibt es nach dem letzten Satz still, hilft ein Hinweis, der noch nicht im Rätsel steht, beim Gänseblümchen etwa „Kinder flechten daraus Kränze“.
  5. Wer lieber schreibt als ruft, trägt die Lösung auf dem Ausdruck in die Zeile unter dem Rätsel ein.

Rätselblatt mit Zeilen zum Hineinschreiben

Gedruckt werden alle 22 Aufgaben in der Reihenfolge der Liste: zwölf Fragen mit vier Antworten, fünf Behauptungen mit den Kästchen Wahr und Falsch und die fünf Rätsel mit einer leeren Zeile. Danach folgt ein eigenes Lösungsblatt, jede Lösung mit dem kurzen Zusatz aus dem Quiz.

Für die Rätsel braucht jede Person einen Stift. Ein Filzstift ist auf der Linie besser zu lesen als ein dünner Kugelschreiber.

Hasel, Forsythie, Apfel: der Frühling nach der Natur

Meteorologen lassen den Frühling aus statistischen Gründen am 1. März beginnen und genau drei Monate dauern. Astronomisch beginnt er mit der Tagundnachtgleiche, in unserer Zeit meist am 20. März. Die Phänologie richtet sich dagegen nach den Pflanzen. Der Deutsche Wetterdienst teilt das Jahr in zehn solcher Jahreszeiten ein: Den Vorfrühling eröffnet die Haselblüte, den Erstfrühling die Forsythie, den Vollfrühling die Apfelblüte.

Eine alte Gartenregel stammt aus dieser Beobachtung: Rosen schneidet man, wenn die Forsythien blühen. Am Tisch lässt sich daraus fragen, woran man im eigenen Garten gemerkt hat, dass der Frühling da ist.

Dr. med. Klaus-Christopher Amelung

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