Süßigkeiten-Quiz für Senioren
Ahoj-Brause gab es zuerst als zwei Tabletten, die man ins Wasser warf. Gefragt wird nach Naschwerk vom Kiosk, nach Russisch Brot, Goldbären und Werbesprüchen.
- 20 Fragen
- Marken von Ahoj bis Werther’s
- Lösungen zum Ausdrucken
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Auf Papier stehen die Antworten fest
Der Ausdruck enthält alle 20 Fragen, die Lösungen kommen auf ein eigenes Blatt. Am Bildschirm wechseln die Antworten bei jedem Spiel ihre Reihenfolge, auf dem Bogen stehen sie fest unter A bis D. Wer aus dem Ausdruck vorliest, während die Runde am Bildschirm mitspielt, nennt deshalb die Antwort im Wortlaut und nicht nur den Buchstaben. Ein Bogen für je zwei Personen reicht.
Alle 20 Naschfragen mit Lösungen
Woraus wird Schokolade hergestellt?
- A)Aus Kaffeebohnen
- B)Aus Kakaobohnen
- C)Aus Erdnüssen
- D)Aus Malzkörnern
Richtig: B) Aus KakaobohnenWeiße Schokolade enthält vom Kakao übrigens nur die Kakaobutter.
Aus welchen zwei Hauptzutaten besteht Marzipan?
- A)Mandeln und Zucker
- B)Haselnüsse und Honig
- C)Walnüsse und Sahne
- D)Kokosraspel und Butter
Richtig: A) Mandeln und ZuckerWeltbekannt ist das Lübecker Marzipan.
Wie geht der bekannte Werbespruch weiter: „Haribo macht Kinder froh …“?
- A)und Großeltern sowieso
- B)und schmeckt nach mehr
- C)und Erwachsene ebenso
- D)zu jeder Jahreszeit
Richtig: C) und Erwachsene ebenso„Haribo macht Kinder froh“ gibt es seit 1935, den Zusatz für die Erwachsenen seit den 1960er-Jahren.
Der Name Milka ist aus den Wörtern „Milch“ und „Kakao“ gebildet.
Wahr oder falsch?
WahrSeit 1972 ist auch die Milka-Kuh lila.
Mit welchem Werbespruch ist die Schokolade Ritter Sport bekannt geworden?
- A)Knackig. Kräftig. Klasse.
- B)Fein. Frisch. Fröhlich.
- C)Süß. Schnell. Schön.
- D)Quadratisch. Praktisch. Gut.
Richtig: D) Quadratisch. Praktisch. Gut.Die quadratische Tafel hat Clara Ritter 1932 erfunden.
Welche Figur ist das Erkennungszeichen der Ahoj-Brause?
- A)Ein Schornsteinfeger
- B)Ein Matrose
- C)Ein Clown
- D)Ein Bäcker
Richtig: B) Ein MatroseDer Name kommt vom Seemannsruf „ahoi“.
Der Name Haribo ist eine Abkürzung. Wofür steht er?
- A)Hans Riegel Bonn
- B)Harald Richter Bochum
- C)Hanna Rieger Bamberg
- D)Hans Ritter Bremen
Richtig: A) Hans Riegel BonnStartkapital waren nach Firmenangaben ein Sack Zucker, ein Kupferkessel, eine Marmorplatte, ein Hocker, ein gemauerter Herd und eine Walze.
In welcher Form wird das Gebäck „Russisch Brot“ traditionell gebacken?
- A)Als Sterne
- B)Als Tiere
- C)Als Buchstaben
- D)Als Herzen
Richtig: C) Als BuchstabenIn Österreich heißt das Gebäck auch Patiencen.
Die Gummibären von Haribo hießen anfangs „Tanzbären“.
Wahr oder falsch?
WahrHans Riegel erfand sie 1922; seit 1960 heißen sie Goldbären.
Welche Frucht steckt in der klassischen Mon-Chéri-Praline?
- A)Eine Pflaume
- B)Eine Erdbeere
- C)Eine Aprikose
- D)Eine Kirsche
Richtig: D) Eine KirscheDie „Piemont-Kirsche“ aus der Werbung ist ein eingetragener Markenname, keine eigene Kirschsorte.
Woraus wird Lakritz gewonnen?
- A)Aus der Wurzel des Süßholzes
- B)Aus den Samen des Anis
- C)Aus den Beeren des Holunders
- D)Aus der Rinde des Zimtbaums
Richtig: A) Aus der Wurzel des SüßholzesDas Wort geht auf das griechische „glykyrrhíza“ zurück, das heißt „Süßwurz“.
Adventskalender mit Schokolade hinter den Türchen gibt es erst seit den 1990er-Jahren.
Wahr oder falsch?
FalschDer erste mit Schokolade gefüllte Adventskalender kam schon 1958 in den Handel.
Was steckt ganz innen in einem Toffifee?
- A)Eine ganze Mandel
- B)Eine ganze Haselnuss
- C)Eine Kirsche
- D)Eine Rosine
Richtig: B) Eine ganze HaselnussToffifee gibt es seit 1973; die Haselnuss steckt in Karamell, Nougatcreme und Schokolade.
Was bedeutet die Redensart „Süßholz raspeln“?
- A)Heimlich naschen
- B)Sehr sparsam sein
- C)Jemandem schmeicheln
- D)Schwer arbeiten
Richtig: C) Jemandem schmeichelnDie Wendung kommt daher, dass man früher die süßen Wurzeln des Süßholzes schabte.
Ein Lebkuchen darf auch dann „Nürnberger Lebkuchen“ heißen, wenn er in Hamburg gebacken wurde.
Wahr oder falsch?
FalschDer Name ist seit 1996 geschützt; so heißen dürfen nur Lebkuchen, die in der Stadt Nürnberg hergestellt wurden.
Unter welchem Namen kamen die Karamellbonbons von Werther’s Original 1969 auf den Markt?
- A)Werthers Beste
- B)Werthers Feine
- C)Werthers Gold
- D)Werthers Echte
Richtig: D) Werthers EchteDer Name erinnert an die Kleinstadt Werther in Westfalen; seit 1998 heißen die Bonbons auch in Deutschland „Werther’s Original“.
Nach wem oder was ist der Leibniz-Keks von Bahlsen benannt?
- A)Nach dem ersten Bahlsen-Bäcker
- B)Nach einem Gelehrten und Philosophen
- C)Nach einem Fluss bei Hannover
- D)Nach einem Kurort im Harz
Richtig: B) Nach einem Gelehrten und PhilosophenGemeint ist Gottfried Wilhelm Leibniz, lange Hofbibliothekar in Hannover; den Keks gibt es seit 1891.
Im Film „Goldrausch“ isst Charlie Chaplin einen Schuh samt Schnürsenkeln. Die Requisiten waren aus Lakritz.
Wahr oder falsch?
WahrAls Süßigkeit ist Lakritz seit Anfang des 20. Jahrhunderts beliebt, etwa als Schnecken, Rauten oder Taler.
In welcher Stadt wurde der Dominostein erfunden?
- A)In Nürnberg
- B)In Hamburg
- C)In München
- D)In Dresden
Richtig: D) In DresdenMeist liegen Lebkuchen, Fruchtgelee und Persipan oder Marzipan übereinander, überzogen mit Schokolade.
Die Redensart „olle Kamellen“ für alte Geschichten kommt von den Bonbons im Karneval.
Wahr oder falsch?
FalschSie stammt aus dem Niederdeutschen und meint eigentlich „alte Kamillen“.
Was es für zehn Pfennig gab
- Was gab es für zehn Pfennig am Kiosk oder beim Kaufmann?
- Welche Süßigkeit gab es bei Ihnen nur sonntags oder zu Weihnachten?
- Was steckte in Ihrer Schultüte?
- Lakritz: Haben Sie es geliebt oder gleich wieder ausgespuckt?
- Haben Sie Brausepulver aus der Hand geleckt oder ins Wasser gerührt?
- Was haben Sie auf dem Jahrmarkt gekauft: Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, ein Lebkuchenherz?
- Wie hieß Lakritz bei Ihnen: Lakritze, Süßholz oder Bärendreck?
- Wer in Ihrer Familie hatte immer ein Bonbon in der Tasche?
Wie das Sprudeln ins Tütchen kam
1925 gründeten Theodor Beltle aus Stuttgart-Bad Cannstatt und sein Schwager Robert Friedel die Firma Frigeo. In den ersten dreieckigen Tütchen steckten zwei Tabletten, eine mit Natron, eine mit Weinsäure, die man zusammen ins Wasser gab. 1930 löste das Pulver die Tabletten ab.
Das Sprudeln ist einfache Chemie: Natron und Wein- oder Zitronensäure reagieren im Wasser, dabei entsteht Kohlendioxid. In der Runde lässt sich das zeigen. Rühren Sie ein Tütchen Brausepulver in ein Glas Wasser und lassen Sie das Glas herumgehen.
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