Karneval-Quiz für Senioren
Alaaf in Köln, Helau in Mainz, und in Rottweil springen die Narren. Fragen zu allen dreien, dazu Regeln für eine kleine Sitzung am Tisch.
- 20 Fragen
- Köln, Mainz und die Fasnet
- Lösungen zum Ausdrucken
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Das Quiz als kleine Sitzung
Mit der Liste weiter unten wird aus der Fragerunde eine Sitzung wie im Saal:
- Die Spielleitung trägt Narrenkappe oder bunten Hut und eröffnet mit dem Ruf, der in Ihrer Gegend üblich ist.
- Gespielt wird in drei Blöcken: Köln und Rheinland mit den Fragen 1 bis 8, 10 und 13, Mainz mit 9, 12, 14 und 18, Fasnet und Fasching mit 11, 15 bis 17, 19 und 20.
- Vor jedem Block fragt die Spielleitung, wer aus der Gegend stammt. Diese Person darf zuerst antworten und von daheim erzählen.
- Nach jeder richtigen Antwort klopfen alle dreimal auf den Tisch. Das ersetzt den Tusch der Kapelle.
- Für die beste Geschichte des Nachmittags gibt es einen Orden aus Pappe.
- Mit Gesprächen reichen die drei Blöcke für eine gute Dreiviertelstunde.
Alle 20 Karnevalsfragen, nummeriert für die drei Blöcke
Mit welchem Ruf grüßen sich die Narren in Köln?
- A)Helau
- B)Alaaf
- C)Narri-Narro
- D)Ahoi
Richtig: B) AlaafEine ähnliche Formulierung wie „Kölle Alaaf“ ist schon aus dem Jahr 1635 schriftlich überliefert.
An welchem Wochentag ist Weiberfastnacht?
- A)Montag
- B)Mittwoch
- C)Donnerstag
- D)Samstag
Richtig: C) DonnerstagIn Aachen heißt der Tag Fettdonnerstag, in Koblenz Schwerdonnerstag.
Was schneiden Frauen an Weiberfastnacht den Männern ab?
- A)Die Krawatte
- B)Den Hosenknopf
- C)Die Haare
- D)Die Schnürsenkel
Richtig: A) Die KrawatteAls Entschädigung gibt es ein „Bützchen“, also ein Küsschen.
Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit vor Ostern.
Wahr oder falsch?
WahrDie vierzigtägige Fastenzeit erinnert an die 40 Tage, die Jesus fastend in der Wüste verbrachte.
Was meint man im Rheinland mit „Kamelle“?
- A)Kleine Blumensträuße
- B)Süßigkeiten, vor allem Bonbons
- C)Bunte Papierschlangen
- D)Karnevalsorden
Richtig: B) Süßigkeiten, vor allem BonbonsUrsprünglich sind damit Karamellbonbons gemeint.
Um wie viel Uhr wird in Köln am 11. November die Karnevalssession eröffnet?
- A)Um 9.00 Uhr
- B)Um 12.00 Uhr
- C)Um 20.15 Uhr
- D)Um 11.11 Uhr
Richtig: D) Um 11.11 UhrDabei wird auf dem Alter Markt oder dem Heumarkt auch das neue Dreigestirn vorgestellt.
Aus welchen Figuren besteht das Kölner Dreigestirn?
- A)Prinz, Bauer und Jungfrau
- B)König, Ritter und Prinzessin
- C)Prinz, Narr und Königin
- D)Kaiser, Bauer und Magd
Richtig: A) Prinz, Bauer und JungfrauMan nennt es auch Trifolium, das heißt Dreiblatt.
Die Jungfrau im Kölner Dreigestirn wird traditionell von einem Mann dargestellt.
Wahr oder falsch?
WahrDas Dreigestirn gilt während der Session als offizieller Regent über das närrische Volk.
In Mainz rufen die Narren „Alaaf“.
Wahr oder falsch?
FalschIn Mainz ruft man „Helau“, der Ruf kam ursprünglich aus Düsseldorf.
Wie heißt das oft wie ein Fass gestaltete Rednerpult, von dem aus im Karneval Reden gehalten werden?
- A)Die Kanzel
- B)Die Bütt
- C)Die Tribüne
- D)Die Kiste
Richtig: B) Die BüttFür den Namen gibt es mehrere Erklärungen, etwa ein leeres Weinfass oder einen Waschbottich.
Welches Wort für die närrische Zeit ist vor allem in Bayern, Österreich und Sachsen gebräuchlich?
- A)Fastelovend
- B)Fasnacht
- C)Fasching
Richtig: C) FaschingIn Hessen und Rheinhessen sagt man Fas(s)enacht, in Württemberg und Bayerisch-Schwaben Fasnet.
Was sind die Mainzer „Schwellköpp“?
- A)Kleine Krapfen mit Füllung
- B)Riesige Köpfe aus Pappmaché
- C)Trommler der Mainzer Garden
- D)Orden für Büttenredner
Richtig: B) Riesige Köpfe aus PappmachéSie werden beim Rosenmontagszug zwischen den einzelnen Zugnummern getragen.
Der Hoppeditz ist eine Narrenfigur des Kölner Karnevals.
Wahr oder falsch?
FalschEr gehört nach Düsseldorf und wird dort jedes Jahr am 11. November um 11.11 Uhr zum Leben erweckt.
Wie heißt die große Fernsehsitzung aus Mainz?
- A)Mainz feiert, Mainz lacht
- B)Mainz am Rhein, so soll es sein
- C)Mainz, wie es leibt und lebt
- D)Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht
Richtig: D) Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lachtSchon am 17. Februar 1955 lief eine Mainzer Sitzung im Fernsehen.
Wie nennt man in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht das traditionelle Narrenkostüm?
- A)Das Häs
- B)Das Wams
- C)Der Kittel
- D)Die Joppe
Richtig: A) Das HäsEs wird nicht jedes Jahr gewechselt, sondern immer beibehalten.
Der bekannteste Narrenruf der schwäbisch-alemannischen Fasnet lautet „Narri-Narro“.
Wahr oder falsch?
WahrDaneben hat dort fast jeder Ort oder jede Narrenzunft einen eigenen Ruf.
Woraus sind die Masken der schwäbisch-alemannischen Fastnacht meistens gemacht?
- A)Aus Pappmaché
- B)Aus Gummi
- C)Aus Holz
- D)Aus Porzellan
Richtig: C) Aus HolzMan nennt diese Masken dort „Larven“ oder „Schemen“.
Wofür wird in Mainz das Geld aus dem Verkauf der „Zugplakettchen“ verwendet?
- A)Für den Rosenmontagszug
- B)Für neue Narrenkappen
- C)Für den Fastnachtsbrunnen
- D)Für die Fernsehsitzung
Richtig: A) Für den RosenmontagszugAngepriesen werden sie mit dem Ruf „Kaaaft Zuchplakettcher“.
Was bedeutet „schmotzig“ beim „Schmotzigen Donnerstag“ der schwäbisch-alemannischen Fasnet?
- A)Laut
- B)Lustig
- C)Müde
- D)Fettig
Richtig: D) FettigMit diesem Donnerstag vor Aschermittwoch beginnt dort der Höhepunkt der Fasnet.
Beim Narrensprung in Rottweil dürfen auch Narrenzünfte aus anderen Orten mitspringen.
Wahr oder falsch?
FalschIn Rottweil springen nur die Figuren der örtlichen Narrenzunft, der Zug führt durch das Schwarze Tor.
Als die Fastnacht ins Wohnzimmer kam
1955übertrug der Südwestfunk am 17. Februar zum ersten Mal eine Mainzer Sitzung im Fernsehen.
Das Motto hieß damals „Mainz wie es singt und lacht“. Wer keinen Saal in der Nähe hatte, konnte die Sitzung von da an zu Hause verfolgen, sofern ein Fernseher im Haus stand. Das lässt sich am Tisch gut nachfragen: Wer hatte früh ein Gerät, wer ging zum Zuschauen zu den Nachbarn, und welcher Redner ist in Erinnerung geblieben?
Kamelle am Straßenrand
- Als was haben Sie sich als Kind verkleidet, und wer hat das Kostüm genäht?
- Haben Sie einen Rosenmontagszug am Straßenrand erlebt? Was haben Sie gefangen?
- Wie hieß das Fastnachtsgebäck bei Ihnen: Krapfen, Kreppel, Berliner oder Pfannkuchen?
- Waren Sie auf einem Kostümball? Mit wem haben Sie getanzt?
- Welchen Narrenruf kennen Sie aus Ihrer Heimat?
- Sind Sie an Aschermittwoch zum Aschenkreuz in die Kirche gegangen?
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