Gedächtnisspiele für Senioren

Erst einprägen, dann wiederfinden: Wörter unter doppelt so vielen, die Waren vom Einkaufszettel in einem Laden mit bis zu 20 Sorten. Dazu Ziffernfolgen und Memory.

  • 4 Merkübungen und Memory
  • 3 Stufen je Übung
  • Faltblätter zum Ausdrucken
  • Kostenlos, ohne Anmeldung

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  • 4 Merkübungen und Memory
  • 3 Stufen je Übung
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Wie viel man sich je Stufe merkt

  • Wörter merken: sechs, acht oder zehn Wörter wie Teekanne, Leuchtturm oder Briefmarke. Danach liegen doppelt so viele zur Auswahl.
  • Bilder wiedererkennen: sechs, neun oder zwölf Bilder mit Namen, vom Igel bis zum Fotoapparat, ebenfalls unter doppelt so vielen.
  • Einkaufsliste: fünf, sieben oder neun Waren auf dem Zettel. Im Laden liegen 12, 16 oder 20 Sorten, von Maronen bis Seife.
  • Zahlen merken: Es beginnt mit drei, vier oder fünf Ziffern, die einzeln erscheinen, auf Leicht alle 1,4 Sekunden, auf Schwer jede Sekunde. Gelingt eine Folge, ist die nächste eine Ziffer länger, bis höchstens zwölf. Eine Runde hat fünf Folgen.

Nur bei den Ziffern läuft ein Takt. Wörter, Bilder und Zettel bleiben stehen, bis Sie weitergehen. Mehr Bildthemen als hier hat die Seite Memory, Hintergründe zum Thema der Ratgeber Gedächtnistraining für Senioren.

Ein Blatt zum Umfalten

Bei Wörtern, Bildern und Einkaufszettel hat das Blatt zwei Teile. Oben steht, was man sich merken soll. Unter der Linie „Hier umfalten“ folgt die doppelte Auswahl mit Kästchen zum Ankreuzen, die Lösung steht auf Seite zwei. Lesen Sie den oberen Teil einmal laut vor, dann falten alle um.

„Zahlen merken“ druckt 14 Folgen von drei bis neun Ziffern zum Vorlesen, zwei je Länge. Ist Memory gewählt, kommen die Karten zum Ausschneiden.

Kim-Spiele: ansehen, ertasten, hören

Ohne Gerät, mit Kleinkram aus Nähkästchen und Schublade:

  1. Auf einem Tablett liegen acht bis zwölf kleine Dinge aus dem Haushalt: Fingerhut, Wäscheklammer, Teelöffel, Korken, Garnrolle, Schlüssel.
  2. Alle schauen etwa eine Minute hin, dann kommt ein Tuch darüber.
  3. Die Runde zählt gemeinsam auf, was darunter liegt. Wer etwas nennt, darf erzählen, wofür man es früher gebraucht hat.
  4. Abwandlung: Heimlich ein Teil wegnehmen, das Tuch heben und raten lassen, was fehlt.
  5. Tast-Kim: Die Dinge stecken in einem Stoffbeutel und werden nur ertastet.
  6. Hör-Kim: In verschlossenen Dosen klappern Reis, Knöpfe oder Münzen. Wer erkennt den Inhalt am Klang?

Benannt nach einem Jungen aus Indien

1901erschien Rudyard Kiplings Roman „Kim“, nach dem das Kim-Spiel heißt.

Im Roman wächst Kim als Straßenjunge in Indien auf und geht bei einem Händler in die Lehre. Dort muss er sich Juwelen auf einem Tablett einprägen. Wer hat es selbst schon gespielt: bei den Pfadfindern, in der Jugendgruppe, auf einem Kindergeburtstag?

Fragen rund um den Einkaufszettel

  • Wo haben Sie als Kind eingekauft? Gab es einen Laden an der Ecke, und wie hieß die Verkäuferin?
  • Was stand bei Ihnen zu Hause jede Woche auf dem Zettel?
  • Wer hat in Ihrer Familie den Zettel geschrieben, und wer musste losgehen?
  • Haben Sie als Kind Milch in der Kanne geholt?
  • Was gab es früher auf dem Wochenmarkt, das heute kaum noch jemand kauft?
  • Welche Marke oder welches Produkt von früher vermissen Sie?

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