Bingo mit Senioren

Gezogen wird am Tablet oder Laptop, gespielt am Tisch: sechs verschiedene Karten zum Ausdrucken, dazu eine Ziehliste für Runden ganz ohne Bildschirm.

  • Zahlen bis 30, 50 oder 75
  • Bilder-Bingo mit 30 Motiven
  • 6 Karten und Ziehliste
  • Kostenlos, ohne Anmeldung

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  • Zahlen bis 30, 50 oder 75
  • Bilder-Bingo mit 30 Motiven
  • 6 Karten und Ziehliste
  • Kostenlos, ohne Anmeldung

Bingo-Regeln für die Runde

Jede Person bekommt eine Karte und eine Handvoll Knöpfe oder getrocknete Bohnen zum Abdecken.

  1. Die Spielleitung zieht eine Kugel und sagt die Zahl zweimal an, zweistellige auch Ziffer für Ziffer: „Siebenundvierzig, vier, sieben.“
  2. Wer die Zahl auf der Karte hat, deckt sie ab. Die Spalten sind geordnet: Bei 1 bis 30 stehen links die Zahlen bis 10, in der Mitte 11 bis 20, rechts 21 bis 30.
  3. Eine volle Reihe, waagrecht, senkrecht oder schräg, ist ein Bingo. Auf der großen Karte mit 25 Feldern gilt das freie Feld in der Mitte als abgedeckt.
  4. Wer „Bingo“ ruft, liest die Zahlen der Reihe vor. Die Spielleitung vergleicht sie mit der Tafel der gezogenen Kugeln.
  5. Danach geht es weiter bis zur vollen Karte, oder alle räumen ab und eine neue Runde beginnt.

Sechs Karten und eine Ziehliste

Der Druck liefert sechs verschiedene Karten der gewählten Stufe, zwei auf jedem A4-Blatt, jede mit Nummer und Zeile für den Namen. Bei 1 bis 30 sind die Felder fast drei Zentimeter hoch. Auf der letzten Seite steht die Ziehliste: alle Zahlen oder Bilder in zufälliger Folge, mit Kästchen zum Abhaken.

Für zwölf Personen drucken Sie zweimal, jeder Druck mischt neu. In Klarsichthüllen halten die Karten viele Nachmittage.

Eine Bingostunde im Seniorentreff

Für acht bis zwölf Personen, Laptop oder Tablet an der Stirnseite des Tisches:

Zusammen etwa 60 Minuten
  1. 5 Min.Aufbauen. Den Bildschirm so stellen, dass alle die Kugel sehen. Karten in Klarsichthüllen, Knöpfe in kleinen Schalen auf den Tisch.
  2. 10 Min.Warm werden mit 1 bis 30. Hier fällt das erste Bingo meist nach sieben bis neun Kugeln. Nach zwei, drei kurzen Runden kennen alle den Ablauf.
  3. 20 Min.Die lange Runde mit 1 bis 75. Bis zum ersten Bingo dauert es 25 bis 30 Kugeln. Wer mag, spielt danach weiter, bis eine Karte voll ist.
  4. 10 Min.Kaffeepause. Währenddessen die Karten für das Bilder-Bingo austeilen.
  5. 15 Min.Bilder-Bingo zum Erzählen. Bei jedem Bild kurz innehalten: Wer hatte so einen Wecker, wer ein Radio in der Küche?

Wenn jemand schlecht sieht, hört oder greift

Schlecht sehen: Nehmen Sie die Stufe 1 bis 30. Die Karten haben nur neun Felder, die Zahlen stehen auf dem Ausdruck in 34 Punkt. Beim Bilder-Bingo steht unter jedem Bild das Wort. Rote oder schwarze Knöpfe heben sich vom weißen Papier besser ab als helle Bohnen.

Schlecht hören: Die aktuelle Kugel steht groß auf dem Bildschirm, darunter die drei vorherigen. Zeigen Sie bei jeder Zahl darauf oder schreiben Sie sie groß auf ein Blatt. Ist auf dem Gerät eine deutsche Stimme vorhanden, kann das Spiel jede Kugel selbst vorlesen, etwas langsamer als normal.

Schlecht greifen: Große Knöpfe oder Kronkorken sind leichter zu fassen als Bohnen. Wer gar nicht greifen kann, sagt an, und die Nachbarin deckt ab.

Wie das Bingo zu seinem Namen kam

1929gab der Amerikaner Edwin Lowe dem Spiel den Namen Bingo. Vorher hieß es „Beano“.

Lowe hatte auf einem Jahrmarkt in Georgia gesehen, wie Spieler die gezogenen Zahlen mit getrockneten Bohnen abdeckten und beim Gewinn „Beano“ riefen. Bei einer seiner ersten Runden in New York rief eine Gewinnerin vor Aufregung „Bingo“, und dabei blieb es. Danach passt die Frage in die Runde, wer früher Lotto gespielt hat und mit welchen Zahlen.

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