Mühlespiel für Senioren

Gegen den Computer in drei Stärken oder zu zweit an einem Gerät, nach den gängigen Regeln mit Springen. Das Brett mit 24 Punkten gibt es auch zum Ausdrucken.

  • 3 Computerstärken oder zu zweit
  • Brett und Steine zum Ausdrucken
  • Kostenlos, ohne Anmeldung

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  • 3 Computerstärken oder zu zweit
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Setzen, Ziehen, Springen: die Regeln

Zwei Personen, je neun Steine, ein Brett aus drei Quadraten mit 24 Punkten. Weiß beginnt.

  1. Setzen: Abwechselnd kommt ein Stein auf einen freien Punkt, bis alle 18 auf dem Brett stehen.
  2. Ziehen: Danach rückt jede Person abwechselnd einen Stein entlang einer Linie auf einen freien Nachbarpunkt.
  3. Springen: Wer nur noch drei Steine hat, darf mit einem davon auf jeden freien Punkt springen.
  4. Drei eigene Steine auf einer Linie sind eine Mühle. Wer sie schließt, nimmt einen gegnerischen Stein vom Brett, aber keinen aus einer geschlossenen Mühle, solange der Gegner noch andere Steine hat.
  5. Eine Mühle darf geöffnet und später wieder geschlossen werden. Das zählt jedes Mal neu.
  6. Verloren hat, wer nur noch zwei Steine hat oder nicht mehr ziehen kann.
  7. Hier gilt zusätzlich: Schließt 50 Züge lang niemand eine Mühle, endet die Partie unentschieden.

Kreuzungen besetzen, Zwickmühlen bauen

Am Anfang zählt Beweglichkeit mehr als die erste Mühle. Die vier Kreuzungen auf dem mittleren Quadrat haben je vier Nachbarpunkte, die Ecken nur zwei. Wer früh an den Kreuzungen steht, kann später noch ziehen, wenn andere schon eingesperrt sind.

Beim Schlagen nehmen Sie meist besser den Stein, der einer weiteren eigenen Mühle im Weg steht, als einen aus der Zweierreihe des Gegners.

Das stärkste Muster ist die Zwickmühle: Ein Stein pendelt zwischen zwei Mühlen und schließt bei jedem Zug eine davon. Der Gegner verliert dann Zug um Zug einen Stein.

Beim Setzen hat Schwarz einen kleinen Vorteil. Schwarz setzt den 18. und letzten Stein und sieht dabei schon die ganze Stellung, bevor gezogen wird.

Ein Spiel ohne Sieger, wenn niemand patzt

1993zeigte Ralph Gasser an der ETH Zürich: Fehlerfrei gespielt endet Mühle unentschieden.

Wer gewinnt, hat also einen Fehler des anderen genutzt. Gegen wen haben Sie früher Mühle gespielt, und wer hat meistens gewonnen? In der Schweiz heißt das Spiel Nünistei, „neun Steine“.

Leicht, Mittel, Stark: wie der Computer spielt

  • Auf Leicht zieht der Computer nach dem Zufall, schließt aber jede Mühle, die er sieht.
  • Auf Mittel schließt er Mühlen, stellt sich auf den freien Punkt Ihrer Zweierreihen und baut eigene auf. Beim Schlagen nimmt er den Stein, mit dem Sie am ehesten eine Mühle geschlossen hätten.
  • Auf Stark rechnet er bis zu vier Halbzüge voraus, also zwei eigene Züge und Ihre beiden Antworten.

Gegen den Computer spielen Sie Weiß und beginnen, den letzten Stein setzt also er. Für zwei Personen an einem Gerät gibt es die Stufe „Zu zweit“.

Brett und Steine für den Tisch

Seite eins zeigt das Brett, knapp 18 Zentimeter im Quadrat, mit 24 dicken Punkten. Auf Seite zwei stehen die Kurzregeln und je neun weiße und schwarze Steine zum Ausschneiden.

Kleben Sie das Brett auf Pappe, dann verrutscht es nicht. Statt der Papiersteine greifen sich Knöpfe in zwei Farben oder Steine aus dem Halma- oder Damespiel leichter.

Dr. med. Klaus-Christopher Amelung

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